Antidiskriminierungsstelle

Werden Sie diskriminiert wegen Ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion oder Weltanschauung? Wir empfehlen weitere Schritte und suchen mit Ihnen Lösungen.
Die Beratung ist vertraulich und unabhängig.

Die Antidiskriminierungsstelle für Bielefeld im Kommunalen Integrationszentrum ist eine Anlauf- und Beratungsstelle. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bei Diskriminierung bzw. Belästigung aus Gründen der

  • ethnischen Herkunft,
  • Hautfarbe,
  • Sprache,
  • Religion oder
    Weltanschauung.

Sie steht als Anlauf- und Beratungsstelle allen Menschen offen, die aus diesen Gründen diskriminiert werden – aber auch Zeugen, die einen Diskriminierungsfall beobachtet haben. Die Beratung erfolgt auf Grundlage des AGG und unterliegt folgenden Prinzipien:

  • Anonymität
  • Schweigepflicht
  • Vertraulichkeit
  • Handeln in Absprache mit den jeweiligen Ratsuchenden.

Die Anlauf- und Beschwerdestelle ist jedoch kein Ersatz für eine anwaltliche Beratung und juristische Vertretung. Bei Bedarf organisieren wir Ihnen gerne auf Wunsch eine Sprachmittlung für die Beratungstermine.

Darüber hinaus umfasst die Arbeit damit zusammenhängende Aufgabenstellungen wie Aufklärung, Dokumentation, Vernetzung, Präventions-, Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Für alle anderen Gründe wie Behinderung, Alter, Geschlecht oder sexuelle Identität/Orientierung verweisen wir Sie gerne an die passende Stelle bzw. Ansprechpersonen in der Stadtverwaltung.

Hier gelangen Sie zum mehrsprachigen Flyer (pdf).

 

 

Geschäftsbericht der Antidiskriminierungsstelle
Bericht zu Beratungs- und Arbeitsschwerpunkten in den Jahren 2020 bis 2023

In dem Bericht erhalten Sie einen Überblick über die Ausrichtung der Antidiskriminierungsberatung, über Beratungsschwerpunkte sowie geplante Maßnahmen zur Bekämpfung von rassistischer Diskriminierung in Bielefeld.

Der Geschäftsbereich steht Ihnen hier zum Download bereit.