Willkommen bei dem Kommunalen Integrationszentrum Bielefeld

Durch das Teilhabe- und Integrationsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen sollen in der Integrations- und Bildungsarbeit neue Akzente gesetzt werden. Mit kommunalen Integrationszentren soll eine Unterstützung der Kommunen im Bildungs- und Integrationsbereich eingeführt werden, die letztendlich Menschen mit Migrationshintergrund zu gute kommt und gesamtgesellschaftlich betrachtet ein gutes Zusammenleben fördert.

Unser Kommunales Integrationszentrum (KI) informiert, unterstützt, begleitet und vernetzt in der Integrationsarbeit tätige Einrichtungen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Bielefeld. Regeleinrichtungen – hierzu gehören z. B. vorschulische, schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen, Träger von Beratungsangeboten, Leistungsträger – werden ebenso in ihrem Prozess interkulturellen Orientierung und Öffnung beraten.

Unsere Einrichtung, vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) und vom Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) des Landes Nordrhein-Westfalen mitfinanziert, ist über die Landeskoordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren Nordrhein-Westfalen mit allen anderen kommunalen Integrationszentren in NRW vernetzt. http://www.kommunale-integrationszentren-nrw.de/

 

 

 

 

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Aktuell
 

 



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Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:            
Das Präventionsprojekt „Wegweiser - gemeinsam gegen gewaltbereiten  Salafismus“ geht heute in Nordrhein-Westfalen an den Start. „Ziel von Wegweiser ist es, den Einstieg junger Menschen in die gewaltbereite salafistische Szene zu verhindern“, erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger bei der Eröffnung der Anlaufstelle des „Wegweiser e.V.“ in der Düsseldorfer Innenstadt. „Wegweiser“ leistet passgenaue und unmittelbare Hilfe. Persönliche Betreuer vor Ort „weisen den Weg“. Sie analysieren die individuelle Situation und koordinieren die nächsten Schritte hin zu einem konkreten Hilfsangebot. Dabei arbeiten sie vertraulich. "Wegweiser" startet außerdem in Bochum und Bonn. Weitere Kommunen werden demnächst hinzukommen.

„Wegweiser ist als umfassendes Präventionsprogramm konzipiert“, erläuterte der Minister. „Es setzt früher an und wirkt breiter als ein Aussteigerprogramm. Wegweiser nimmt die Ursachen in den Blick. Wir setzen alles daran, junge Menschen davor zu bewahren, in die Radikalisierungsfalle zu laufen.“

Das vom NRW-Innenministerium initiierte Präventionsnetzwerk wird dezentral vor Ort umgesetzt. Basis des Projektes ist die effektive Vernetzung der lokalen Akteure. „Dieses Vernetzen ist notwendig. Wir entwickeln für gefährdete Jugendliche individuelle Auswege aus den unterschiedlichsten Problemlagen“, sagte Jäger. Netzwerkpartner sind neben lokalen Vereinen und Initiativen auch die örtlichen Jugend- und Sozialämter, städtische Integrationsstellen sowie Vertreter der Sozialverbände, Moscheegemeinden, der Familienberatung, der Jobcenter und der Polizei.

Alle Netzwerkpartner kooperieren auf Augenhöhe. Ihre Hilfsangebote sind umfassend. Hilfe bei schulischen Problemen gehört ebenso dazu wie psychologische Beratung oder Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche. „Mit „Wegweiser“ ist es uns gelungen, wichtige Stellen und Ansprechpartner erfolgreich zusammenzubringen. Das ist ein neuer und richtiger Ansatz“, sagte Jäger.

Wichtig ist auch der religiöse Dialog mit den Moscheegemeinden. „Es geht um junge Menschen, die religiöse Antworten auf ihre Fragen suchen. „Wegweiser“ akzeptiert religiöse Überzeugungen, aber keine Gewalt zur Durchsetzung extremistischer Ziele“, betonte Jäger. Gleichzeitig stellte er klar: „Die große Mehrheit der hier lebenden muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger verurteilt den gewaltbereiten Salafismus.“

„Wegweiser“ richtet sich auch an das Umfeld der betroffenen Jugendlichen. „Eltern, Geschwister, Freunde und Lehrer erkennen meist zuerst, wenn sich jemand verändert. Ihnen bietet der Betreuer von „Wegweiser“ schnelle und umfassende Beratung“, erläuterte der Minister. 

Für den NRW-Innenminister steht fest: „Der Kampf gegen extremistischen Salafismus wird die Sicherheitsbehörden über Deutschland hinaus weiterhin vor große Herausforderungen stellen. Die Zahl extremistischer Salafisten steigt an. „Wir müssen die jungen Menschen erreichen, bevor extremistische Salafisten sie mit scheinbar einfachen Antworten in die Radikalisierungsfalle locken“, betonte Jäger.
 

 


 

Begabtenförderung für Muslime


Avicenna-Studienwerk startet mit der ersten Bewerbungsphase

Zum Wintersemester 2014/15 vergibt das Avicenna-Studienwerk erstmals rund 50 Stipendien an muslimische Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen.

Das Ziel des Avicenna-Studienwerkes ist, leistungsstarke und sozial engagierte muslimische Studierende und Promovierende durch Stipendien finanziell und ideell zu fördern. Stipendiaten können mit einem monatlichen Stipendium von bis zu 670 Euro und einem zusätzlichen Büchergeld in Höhe von 300 Euro gefördert werden. Promovierende bekommen 1050 Euro im Monat. Im Rahmen des ideellen Programms werden fachliche Exzellenz, die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung sowie stipendiatisches Engagement gezielt gefördert.

Abiturienten, Studierende sowie Promovierende können sich bis zum 30. April 2014 um ein Stipendium bewerben.
Informationen zum Stipendienprogramm und den Bewerbungsmöglichkeiten finden Sie unter: www.avicenna-studienwerk.de.
Besuchen Sie uns auch auf Facebook unter: www.facebook.com/AvicennaStudienwerk

 


 


 

  

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Das neue Programmheft ist da. Sie können sich ab sofort unter Veranstaltungen anmelden!

 

 


 

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 START

Das Schülerstipendienprogramm für engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund


Engagement, Talent und Leistungsbereitschaft sollten sich unabhängig von Herkunft, Status und Umgebung entfalten und unsere Gesellschaft bereichern können. Das Stipendienprogramm START begleitet engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg zu einem höheren Schulabschluss, fördert ihr gesellschaftliches Engagement und möchte damit ihre Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe erhöhen. START will junge Menschen bei ihrer Entwicklung unterstützen – als Beitrag zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit in Deutschland, als Ansporn zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und als Investition in die Zukunft.“ (Aus: http://www.start-stiftung.de/stipendium.html)


Das START-Stipendienprogramm bietet eine finanzielle Unterstützung und ein vielseitiges, umfassendes Bildungsprogramm  an. Das Gemeinschaftsgefühl ist für die Stipendiaten sehr prägend in ihrer mindestens drei Jahre dauernden Förderung.
Auch im Jahre 2013 wurden drei engagierte und ehrgeizige Jugendliche aus Bielefeld neu in das Programm aufgenommen.


Das Kommunale Integrationszentrum Bielefeld ist ein lokaler Kooperationspartner der START-Stiftung. Ansprechpartnerinnen für die Bielefelder Schülerinnen und Schüler sind
Nilgün Isfendiyar, 0521-51 3788, nilguen.isfendiyar@bielefeld.de
Bärbel Beninde, 0521-51 6159, baerbel.beninde@bielefeld.de


Für das Land Nordrhein-Westfalen ist Ulrich Schulze der Ansprechpartner:
Landeskoordinator START in Nordrhein-Westfalen, Zentrum für Integration, Bildung und Kulturelle Vielfalt, Tel. +49 (2 02) 5 63 27 98, Mobil: +49 (1 51) 19 54 04 95, E-Mail: ulrich.schultze@stadt.wuppertal.de.


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"Bielefeld als bunte Einwanderungsstadt"

 

Persönliche Lebensberichte beim Empfang für Bielefelder mit Zuwanderungsgeschichte

 

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Autorin Lina Eisermann, Foto: "Empfang im Rathaus", Fotografin Lina Eisermann, Neue Westfälische,
Lokalausgabe Bielefeld vom 01.11.2013

 

"Mit Unterstützung zum Abitur"

56 Schüler in NRW erhalten ein Start-Stipendium – drei von ihnen kommen aus Bielefeld

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Autorin Katy Hackel, nebst Foto " Schüler mit Potenzial" Fotografin Katy Hackel, Neue Westfälische, Lokalausgabe Bielefeld vom15.10.2013



Ein Beitrag zur Demokratie
Stadt eröffnet im Rathaus ein kommunales Integrationszentrum

 

       GemeinsameFreude:Andreas Zick (Uni), Nilgün Isfendiyar (Integrationszentrum)
 und Karl-Heinz Voßhans(Amtsleiter),v. l. FOTO: B. FRANKE

 

 

Lesen Sie hier den Artikel der Neuen Westfälischen zur Eröffnung unseres Kommunalen Integrationszentrums

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Eröffnung Kommunales Integrationszentrum Bielefeld

Am 19. September 2013 wurde das neu gegründete Kommunale Integrationszentrum mit einer Feier eröffnet.

Zu den ca. 250 geladenen Gästen gehörten Leitungen der Kindertageseinrichtungen, der Schulen, der städtischen Ämter, sowie der Landesbehörden, Träger der Integrationsarbeit in Bielefeld, Kooperationspartnerinnen und -partner aus mannigfaltigen Arbeitszusammenhängen.

Das KI – Bielefeld ist eines von fast 50 Zentren in ganz Nordrhein-Westfalen. Das Besondere hier ist, dass das KI ein Teil des Amtes für Integration bildet und die erfolgreiche Integrationsarbeit des Amtes fortsetzen kann.

Nach der kurzweiligen Eröffnungsrede des Amtsleiters Herrn Voßhans und einer Anmoderation durch die Leiterin des KI Frau Isfendiyar wurde das Tagesprogramm mit einem besonderen Geschenk des Prof. Dr. Andreas Zick vom Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld fortgesetzt. Prof. Dr. Zick brachte dem neu gegründeten KI „seine Zeit“ als Geschenk mit  – eine in der immer hektischer werdenden Gesellschaft knappe Ressource.

Nach dem abwechslungsreichen und engagiert-anregenden Fachvortrag konnten die Gäste untereinander und mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KI ins Gespräch kommen.

Einige Gäste haben dem KI – Bielefeld folgende Rückmeldungen/Anregungen mit auf den Weg gegeben:
•Der offene Austausch und kollegiale Beratung hat mir immer sehr geholfen bei meiner Arbeit an der „Front“. Vielen Dank und weiter so!!!
•Bitte mobiles „KOMM IN“ die Stadtteile!
•Genauso wollte ich’s auch anregen.
•Zugewanderte Schülerinnen und Schüler an Gymnasien aufnehmen: Auffang-/Förderklassen!!
• „KiTa ohne Rassismus/Kita mit Courage“ fehlt noch!

Nach diesem gelungenen Nachmittag bleibt allen Beteiligten sehr viel zu tun!

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Hier kommen Sie zur Bildergalerie unserer Eröffnungsfeier

 



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Zuletzt aktualisiert am 04.03.2014, 15:53:36.