Auf Menschenfeindlichkeit reagieren – aber wie?
Immer wieder – und gerade in politisch aufgeheizten Situationen – fühlen sich pädagogische Fachkräfte herausgefordert, angemessen zu reagieren, wenn plötzlich demokratiefeindliche, Menschen abwertende oder gar gewaltverherrlichende Aussagen fallen. Denn einerseits gilt es, jenen Aussagen etwas zu entgegnen und Präsenz zu zeigen. Andererseits weiß jede pädagogische Fachkraft aus Erfahrung: Argumente tragen oft nicht weit – und eine allzu belehrende oder harsche Konfrontation kann die Arbeitsbeziehung zu (jungen) Menschen gefährden. Ein guter zwischenmenschlicher Bezug ist aber die Grundlage, um überhaupt persönlichen Respekt erlangen und Veränderung bewirken zu können.
Wie kann ich also passend reagieren, wenn im Schulflur, auf dem Pausenhof oder im Unterricht zynische, menschenverachtende oder (rechts)extremistische Aussagen getroffen werden? Wie gehe ich in den unterschiedlichen Situationen damit um? Mit welcher Haltung kann ich solchen Aussagen begegnen und wie kann ich nachhaltige Gespräche mit entsprechenden Jugendlichen führen?
Die Fortbildung ist praktisch, dialogisch und bedarfsorientiert gestaltet. Teilnehmende werden ausdrücklich ermuntert, herausfordernde Situationen aus ihrem Arbeitsalltag einzubringen.
Referent*in: Niklas Vögeding (cultures interactive e.V.)
Zielgruppe: Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen
Ansprechpartnerin und Informationen:
Frau Dr. Koriath
Tel. 0521 51-3788
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Informationen
- Stadt Bielefeld Nowgorod Raum Altes Rathaus Erdgeschoss
- Anmeldung bis zum 05.11.2026
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