“Mich hat man direkt vom Wochenmarkt abgeholt … Also waren wir die nächste ‘Fracht’ nach Deutschland.”(Walentina Aschichman) Ein Rundgang auf den Spuren der Zwangsarbeitslager auf dem Johannisberg

Auf dem Johannisberg befanden sich im Zweiten Weltkrieg gleich zwei Lager für Zwangsarbeiter*innen: das Lager „Bethlem“ war das größte Lager im Stadtgebiet und Lager des größten Rüstungsunternehmens der Stadt, der Dürkopp-Werke. Hier wurden v. a. junge Mädchen und Frauen aus der damaligen Sowjetunion, sogenannte “Ostarbeiterinnen”, gefangen gehalten, später auch Menschen aus vielen anderen europäischen Ländern –verschleppt und in der deutschen Kriegswirtschaft zur Arbeit gezwungen.

Ein weiteres Lager befand sich in den Räumen der Bielefelder Schützengesellschaft und war ein Gemeinschaftsunternehmen von 44 Bielefelder Firmen, in dem zunächst französische Kriegsgefangene und dann „zivile“ Zwangsarbeiter aus Frankreich festgehalten wurden.
Bei der Führung gehen wir den Spuren nach, die auf diese Lager hinweisen.

VeranstalterDGB-Jugend OWL in Kooperation mit dem DGB-AK „Zwangsarbeit in Bielefeld“ u. Gegen Vergessen-Für Demokratie e. V., RAG Bielefeld
Kontaktbielefeld@dgb-jugend-nrw.de Tel. 0521-96408-22
ZielgruppeAlle Interessierten
Eintrittskostenkostenlos

Homepage: https://ostwestfalen-lippe.dgb.de/gremien/jugend
Social Media: https://www.instagram.com/dgbjugendowl/

Informationen

  • Treffpunkt: Infopunkt Johannisberg, Dornberger Straße 53, 33615 Bielefeld
  • Anmeldung ist nicht erforderlich
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